Microkinesitherapie   -   Manuelle Therapie für Körper, Geist und Seele

 

Kleine Bewegungen - große Wirkung                                          

Was ist Microkinesitherapie?

Bei der Microkinesitherapie handelt es sich um eine erweiterte Form der Osteopathie.

Der menschliche Körper hat in seiner Evolution gelernt, auf äußere und innere Reize optimal zu reagieren, um sein inneres Gleichgewicht zu erhalten.

Gelingt dies nicht, entwickeln sich mit der Zeit Symptome und Krankheiten. Damit zeigt der Körper, dass er um die innere Balance ringt. Genau an diesem Punkt setzt die Microkinesitherapie an. Durch sanftes Ertasten mit den Händen wird der Körper auf Blockaden hin untersucht. Mit manuellen Impulsen zeigt der Therapeut dem Körper erneut das Trauma an und kann damit den Selbstheilungsprozess in kürzester Zeit in Gang setzen. Was den Patienten die Möglichkeit bietet, zu ihrer Vitalität zurückzukehren.

Wie wird behandelt?

Nach einem persönlichen Vorgespräch findet eine etwa einstündige Sitzung statt. Am bekleideten Patienten überprüft der Therapeut systematisch die Körpergewebe auf Vitalität. Es können sowohl Muskel, Nerven- oder Schleimhautgewebe untersucht werden.

Fehlt der sogenannte „Vitale Rhythmus“, dann spricht man in der Microkinesitherapie von erstarrtem Gewebe. Um diese Erstarrung zu lösen, wird z. B. der Muskel so lange mit den Händen leicht und sanft gedehnt, bis der vitale Rhythmus und damit die natürliche Funktion wieder einsetzen.

 

Wem hilft Microkinesitherapie?

Grundsätzlich kann jeder Mensch – vom Säugling bis zur Seniorin – von Microkinesitherapie profitieren. Die Therapeuten behandeln auf sanfte und schmerzfreie Weise. Besonders Menschen, die folgende Symptome aufweisen, nehmen die Methode in Anspruch:

Beschwerden des Bewegungsapparates                                Schmerzzustände                                              Nachbehandlung von Operationen und Unfällen

Schwächung des Immunsystems                                            Autoimmunerkrankungen                                 Allergien, Neurodermitis, Psoriasis

Vegetative Beschwerden, emotionale Schocks                      Erschöpfungszustände, Burnout                      Lern- und Konzentrationsschwierigkeiten

Kurze Geschichte der Microkinesitherapie

Schon in den 80er Jahren haben die Franzosen Daniel Grosjean und Patrice Benini eine Entdeckung gemacht, auf der die Microkinesitherapie beruht:

Jede Zelle und jedes Gewebe trägt einen lebendig schwingenden Eigenimpuls („vitaler Rhythmus“) in sich, der nach einer Überforderung jedoch verloren gehen kann – allerdings nicht unwiederbringlich.

Das System des vitalen Rhythmus wurde nach und nach auf den gesamten Organismus ausgedehnt und es hat sich gezeigt, dass der Körper auch bei emotionalen Traumata mit Blockaden reagiert. Somit hat sich das Theoriespektrum der Methode mit den Jahren erweitert.

Mittlerweile ist die Microkinesitherapie in Frankreich etabliert und wird auch in vielen anderen Ländern praktiziert und gelehrt.

Info

Die Microkinestherapie basiert auf Erkenntnissen der Embryologie, Physik und Medizin, kombiniert mit Erfahrungen aus der manuellen Körpertherapie. Sie begreift den Menschen als Einheit aus Körper, Geist und Seele.

„Der menschliche Körper hat ein enormes Gesundungspotenzial, welches seine Wirksamkeit entfaltet, wenn man es nur freizusetzen vermag.“

(Daniel Grosjean)